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Unsere Tour 2009 – bis an die Grenzen des Territoriums Der Yukon bietet immer wieder schöne, manchmal aber auch weniger gute Überraschungen. So auch diesmal.Als wir am 23.September mit den Booten, den Vorräten und all unserem Gepäck am McQuesten ankamen, wurde das für unmöglich gehaltene Realität: nach dem trockenen Sommer statt eines ordentlichen Flusses nur ein Rinnsal, an Paddeln war nicht zu denken. Also Treideln, Waten und Umtragen? Und wie lange? Einen Tag, zwei Tage oder gar die ganzen zwei Wochen? Auch unser Outfitter konnte uns dabei nicht raten. Und laut Wetterbericht stand der Wintereinbruch unmittelbar bevor, mit angekündigten Wetterstürzen bis unter 10 Grad Minus. Also mehr eine Tour im Expeditionsstil? Wäre auf unsere Ausrüstung bei diesen Verhältnissen Verlass?
Unter diesen Umständen war das Risiko eines Scheiterns der Tour hoch. Auf jeden Fall erheblich höher als ursprünglich geplant. Am Ende siegte die Vernunft und nach intensiven Beratungen beschlossen wir, in diesem Jahr etwas anderes zu machen. Also wurde ein 7-sitziger Van gemietet, die Rückbank ausgebaut, alles umgeladen und auf ging’s bis an die Grenzen des Territoriums zu Abenteuern anderer Art: Schneesturm am Arctic Circle, „Frostbeulen“ auf den Goldfeldern am Klondike, Goldsuche am Duncan Creek (bei Keno), Hiking im Kluane National Park u.v.a.m. Darüber demnächst mehr auf dieser Website
Fazit: unsere Entscheidung erwies sich nachträglich als goldrichtig. In den folgenden Tagen gingen die Temperaturen quasi über Nacht auf deutlich unter 10 Grad Minus zurück und auch tagsüber gab es mehrmals hintereinander Dauerfrost. Besonders gemütlich wäre es so weder auf dem noch im (!) Wasser gewesen. Dennoch hat das Zelten in der Natur, an wunderschönen Flüssen, Seen und unter rauschenden Fichten teuflischen Spaß gemacht und unsere Feuer loderten wie immer hoch und leuchtend durch das Yukontal.
Auf zum Can-Can nach Dawson Nun ist es soweit. In ein paar Stunden schon sitzen wir im Flieger nach Whitehorse. Die Packlisten sind abgearbeitet, die Verpflegungs- und Einkaufslisten liegen bereit und die Flusskarten sind wasserdicht eingeschweißt. Die Wettervorhersage zeigt Sonne, Wolken und Schauer, typisches Yukon-Wetter eben und die Temperaturen weisen auf den sich ankündigenden Winter hin. Also nichts wie los!Unsere Tourplanung:
Lesung im Landkartenhaus Gleumes, Köln Nach ihrer Rückkehr aus dem Yukon Territorium werden die beiden Autoren am 12. November 2009 um 19.30 Uhr aktuell in Wort und Bild von ihrer diesjährigen Abenteuer-Kanutour vom McQuesten River bis zum weltberühmten Dawson City berichten. Aber auch die anderen Reisen sollen nicht zu kurz kommen. Es wird sicher wieder ein spannender und kurzweiliger Abend im bekannten Landkartenhaus Gleumes.Weitere Informationen über das gleumes event inside" finden Sie unter www.gleumes.info/event/programm.htm. Wo? Landkartenhaus Gleumes, Hohenstaufenring 47-51, 50674 Köln U-Bahnstation: Zülpicher Platz, (Linien 6, 8, 9, 12 und 15) Anmeldung und Tickets im Landkartenhaus Gleumes Telefon: 0211-211550 Unsere Yukon-Tour 2009 Führt uns schon sehr spät im Herbst vom 22. September bis zum 6. Oktober zu den Ufern des McQuesten River und von dort über den Stewart und Yukon River bis nach Dawson City, wo wir uns noch ein wenig im „Diamond Tooth Gertie's Saloon“ bei Can-Can entspannen und mit Roulette und Poker unser Glück versuchen wollen. Es wird sicher wieder eine spannende Tour werden, zumal nach dem diesjährigen, sehr heißen und trockenem Sommer im Yukon Territorium die Gefahr besteht, dass der McQuesten nur wenig Wasser führen könnte. Also erst einmal abwarten, ob Paddeln oder Treideln angesagt ist!Auf jeden Fall rechnen wir mit „kühlem“ Klima, aber dafür haben wir mit optimierter Ausrüstung und ausreichend Zeit für ein anständiges Lagerfeuer gut vorgesorgt. Und werden dafür sicher auch mit einem feurigen Nordlicht-Spektakel belohnt. Die ursprünglich projektierte Reise auf dem Wind River haben wir nach genauerer Planung und auf Anraten unseres Outfitters leider canceln müssen. Für die von uns geplante Tour sollte man mindestens drei Wochen zur Verfügung haben, die wir dieses Jahr aufgrund von Terminschwierigkeiten nicht mehr realisieren konnten. Auf aufgeschoben bedeutet kein endgültiges Aus. Also ein Projekt für die nächsten Jahre! Lesung im Café Klatschmohn am 5. Juni 2009
Vor gut 60 „Zuhörern und Zuhörerinnen“ entwickelte sich gleich von Anfang an eine lebhafte Diskussion über Organisation und Durchführung von Wildnistouren mit dem Kanu, über die erforderliche Ausrüstung und die notwendige Vorbereitung. Aber auch Fragen zu Kenterungen, potentielle Krankheiten oder wie schnell im Ernstfall Hilfe herbeigerufen werden kann, kamen immer wieder zu Sprache. Und natürlich kamen auch das allgegenwärtige „Bärenthema“, abenteuerliche Wildbeobachtungen, Polarlichter, die Abende am Lagerfeuer und die überwältigende kanadische Landschaft nicht zu kurz. Überhaupt kam man schnell „vom Hölzchen auf’s Stöckchen“, wie der Rheinländer so charmant umschreibt. So wurde es eine kurzweilige und von den Besuchern getragene „Lesung“, die sich dadurch eigentlich mehr zu einem Diskussions- und Informationsforum entwickelte. Liebes Publikum: vielen Dank für die anregenden Gespräche. Es hat mir – und wie ich spürte auch Ihnen - viel Spaß und Freude gemacht! Vielen Dank aber auch an die perfekte Vorbereitung durch das Team des Café Klatschmohn und an Frau Dr. Fürst für die Einladung. Es war ein gelungener Abend. Über den Wind und Peel River nach Fort McPherson ans Nordpolarmeer! … das ist der aktuelle Favorit für unsere abenteuerliche Kanutour im Herbst 2009.Die Wasser des Wind River fließen hoch im Norden zunächst in den Peel River, um dann nördlich von Fort McPherson über das riesige Mündungsdelta des MacKenzie River in die Beaufort Sea (Nordpolarmeer) zu münden. Eine spannende Tour, die wir in den letzten Tagen am Lagerfeuer im Siebengebirge ausführlich diskutiert haben. Diese aufregenden Wildnisflüsse gelten als besonders wildreich und werden schon allein deshalb seltener befahren, weil man zum Input mit dem Wasserflugzeug hin- und von McPherson auch wieder ausgeflogen werden muss. Die detaillierten Vorbereitungen werden jetzt fortgeführt. Wenn Sie uns Tipps, Anregungen oder Erfahrungen weitergeben können, dafür wären wir natürlich immer dankbar. Nutzen Sie unser Kontaktformular und schreiben Sie uns! Gottlob - auf jeden Fall wieder ins heiß geliebte Yukon-Territorium! Buchhandlungen mit Abenteueratmosphäre Zum Start einer außergewöhnlichen Aktion mit regionalen Buchhandlungen haben die Autoren der fünfteiligen Reisebuchreihe „Abenteuer Yukon Territorium“ vor einer Woche mit Hilfe des „buchladen“ Teams das Schaufenster der örtlichen Buchhandlung dekoriert.Auf großes Interesse der Kunden und Spaziergänger, die das von Gabriele Seeger geführte Fachgeschäft für Bücher, Spielwaren und Tee besuchen, ist nicht nur die Auslage der Yukon-Reisebücher gestoßen, sondern die gesamte Präsentation von Ausrüstungsgegenständen, Bildern und Karten, die einen ersten Eindruck vom „Abenteuerleben“ der Kanufahrer im wilden und einsamen Yukon-Territorium geben.
Lesung im Café Klatschmohn am 5. Juni 2009! Im Rahmen der Literaturreihe „Holweide liest“ berichtet Eckhard Barth aus den Büchern „Abenteuer Yukon Territorium“ und wird Fragen zur Region und rund um die Organisation abenteuerlicher Kanureisen in den hohen Norden gerne beantworten.Beginn der Lesung ist 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Adresse des bekannten Café Klatschmohn: Bergisch-Gladbacher Str. 499, Köln-Holweide. Telefon: 0221 / 63 67 73 8 |
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